Das SMV-Seminar 2017 war ein voller Erfolg in Sachen Erarbeitung und Ergebnissen. Dieses Mal ging es in die Jugendherberge in Wiesbaden. Nachdem dann auch die letzten zur Abfahrt bereit waren, fuhren wir um 11:30 Uhr am Spessart Gymnasium los. Glücklicherweise verlief alles glatt ...

... und wir trafen gegen halb eins in der Jugendherberge ein. Das Seminar stand unter dem Motto "Raumgestaltung". Dazu teilten wir uns in mehrere Gruppen auf und überlegten, wie sich die Bereiche untere Aula, obere Aula (vor dem Sekretariat), Silentium Raum und die QZ-Zimmer gestalten ließen. Mit der Hilfe von einigen Einrichtungskatalogen begannen die Gruppen bis zum Abendessen, ihre Konzepte zu erarbeiten. Zuvor ging es noch um einige Verbesserungen, die wir an unserer Schule vornehmen würden. Am nächsten Tag arbeiteten wir unsere Raumgestaltungskonzepte weiter aus. Gegen 12:15 machten wir uns auf in die Wiesbadener Innenstadt, dort teilten wir uns in kleine Gruppen und bummelten für 2 Stunden in der Fußgängerzone. Wieder gab es 4 verschiedene Workshops zum einen "Visualisierung einfachgemacht: Bilder sagen mehr als Worte" von Hanna Seidel, des Weiteren "Mein perfektes Jahr in der SMV" von Jan Batzner (ehemaliger Bezirksschülersprecher Unterfrankens), dort ging es um Aktionen, die man das Jahr über in der SMV machen kann, wie man diese gestaltet und wie diese am besten geplant werden und Jule Reber informierte zu dem Thema "Abitur und was jetzt?". Sie stellte Wege nach dem Abitur vor, wie zum Beispiel ein Studium oder ein Freiwilliges Soziales Jahr. Außerdem gab es noch den Workshop "Bildungsrevolution" von Franz Krämer, in dem es um Ideen ging, mit denen wir unser Schulsystem verbessern können, wie sie beispielsweise Richard David Precht hat, dies löste eine interessante Diskussion aus, an der auch die anwesenden Lehrer teilnahmen. Nach diesen interessanten aber Kräfte raubenden Workshops, hatten wir verständlicherweise alle Hunger und begannen zu grillen. Nach dem Essen schaute ein Teil der Gruppe einen Filme, der Rest spielte beispielsweise Fußball, Volleyball, Tischtennis oder auch Tischkicker, danach gab es noch für alle Interessierten ein Spiel im kleinen Kreis, auch dieser schöne Abend war nun vorüber. Am nächsten Morgen, gab es schon wie am Samstag ein stärkendes Frühstück. Nun ging es um das Gespräch mit Herrn Conradi, kurz darauf verpassten wir unseren Raumideen den letzten Feinschliff und stellten sie uns in der Gruppe gegenseitig vor, kombinierten einige Ideen und waren mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Nach einem leckeren Mittagessen, gab es noch einige Vorbereitungen zu treffen, für das Sommerkonzert und das Sommerfest. Bis zum Abendessen konnten wir selbst entscheiden wie wir den Nachmittag gestalten, die meisten spielten draußen einige Spiele, wie Fußball oder Volleyball. Dann beehrte uns auch schon Schulleiter Herr Conradi mit seiner Anwesenheit. Wir aßen gemeinsam zusammen zu Abend und begaben uns direkt im Anschluss in den Seminarraum, dort stellten wir Herrn Conradi unsere Raumideen und unsere Verbesserungsvorschläge vor, zu allen Punkten bezog er Stellung und erklärte auch, warum einige der Punkte eher nicht umsetzbar seien, aber wir können uns auf die Umsetzung einiger unsere Ideen freuen. Dann gestalten wir uns den Abend selbst, aber die meisten veranstalteten zusammen ein Impro Theater. Am Montagmorgen war dann auch leider schon wieder Kofferpacken angesagt und wir räumten unsere Zimmer, dann trafen wir uns zum letzten Mal im Seminarraum um uns über das vergangene Wochenende zu unterhalten und klebten uns Zettel auf unsere Rücken auf den jeder einen lobenden Kommentar hinterlassen durfte, beim Mittagessen war es ganz still, da jeder seinen Zettel las und ein Lächeln über die vielen netten Sache, die seine Mitschüler über ihn geschrieben hatten, im Gesicht hatte. Nun war die Zeit der Abreise gekommen, wir kamen alle wieder heil am SGA gegen 13:45Uhr an. Es ist noch ein Gruppenfoto auf der Treppe gemacht worden und alle verabschiedeten sich voneinander. Wir gingen mit einem wundervollen vergangenen Wochenende im Gedächtnis nach Hause.