Wege nach der 10. Klasse - Studien- und Berufsberatung in der 10. Jahrgangsstufe Mit dem Zitat „Die meisten Berufe, die es in eurem Berufsleben geben wird, sind noch nicht erfunden“, eröffnete Michaela Kaczor von der Bundesagentur für Arbeit Aschaffenburg am 19. Februar 2020 die Veranstaltung „Wege nach der 10. Klasse.“ Der Vortrag und das Gespräch richtete sich an junge Menschen am Ende der gymnasialen Mittelstufe, die auch über Ausbildungsmöglichkeiten jenseits der allgemeinen Hoschschulreife Alternativen zur klassischen Fortführung in der Oberstufe in Bayern informiert werden möchten. Da die Schülerinnen und Schüler aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg im Pendelbereich Nordbayern-Südhessen - Baden Württemberg leben, liegt es nahe, dass sie sich auch für berufliche (Schul-)Ausbildungsmöglichkeiten in Hessen und Baden Württemberg interessieren. Aus diesem Grund hat die Agentur für Arbeit Aschaffenburg zwei Broschüren konzipiert, die den aktuellen Stand 2019/2020 widerspiegeln: zum Einen „Schulische Ausbildungsmöglichkeiten an Berufs- und Berufsfachschulen in der Region.“ Ein Teil der umfassend beschriebenen Optionen beinhaltet ausbildungsbegleitende Möglichkeiten, einen höheren allgemeinbildenden Abschluss zu erwerben bzw. Informationen über berufsbegleitende Studiengänge ( über die Bundeslandgrenze bzw. Regierungsbzirksgrenze hinweg). Zum Anderen lohnt sich ein aufmerksamer Blick in die zweite Broschüre „Weiterführende Schulen - 1. Bildungsweg im Pendelbereich der Arbeitsagentur Aschaffenburg“. Diese nennt (mit Detailinformationen) Fachschulen, Berufliche Gymnasien und weitere spezifische Fachschulen, die im Raum Frankfurt, Darmstadt, Dieburg, in Aschaffenburg selbst und in Baden Württemberg besucht werden können.

„Wege nach der 10. Klasse“ schließt selbstverständlich die Wege derer, die ihre schulische Ausbildung in der Oberstufe des bayerischen allgemein bildenden Gymnasiums fortsetzen, ein: Denn es lebt und arbeitet sich viel zielorientierter in den beiden Jahren der Qualifikationsphase, wenn man eine Vorstellung von Berufsfeldern hat und sich von seiner natürlichen Neugierde leiten lässt: „Auf welches Thema habe ich Lust?“ sollte der Leitgedanke sein, so Frau Kaczor, denn sonst können sowohl Ausbildung als auch Studium eine zähe Angelegenheit werden.

Ganz im Sinne unseres modernen Lebens empfiehlt Frau Kaczor auch, entsprechende Apps zu nutzen. Schließlich habe man immer zwischendurch Zeit, Interessantes anzuschauen, weil man in einer Warteschlange ist, im Zug oder Bus sitzt und sich gerne die Zeit sinnvoll vertreibt.

Empfohlen werden zum Beispiel die Apps „berufe tv“ und „berufenet“. Zudem lohnt es sich, auf www.berufswelt-Info.de sowie www.abi.de und studienwahl.de in den Welten der Berufswelt zu surfen. Übrigens, eine der beiden oben erwähnten Broschüren, die beide in ihrer übersichtlichen Informationsdichte wirklich empfehlenswert sind, geht auf das besondere Engagement eines Aschaffenburger BIZ-Mitarbeiters zurück, nämlich: „Schulische Ausbildungsmöglichkeiten an Berufs- und Berufsfachschulen in der Region“. Vergleichbares gebe es so an anderen Agenturen nicht, so unsere Berufsberaterin.

Man kann beide Broschüren und weitere Informationen (digital und gedruckt) gratis im BIZ bekommen. Jeweils ein Exemplar der beschriebenen Broschüren ist bei der Koordinatorin für berufliche Orientierung (Frau Schäfer) hinterlegt. Die Hefte können auf Anfrage gerne ausgeliehen werden.

Viel Spaß und Erfolg bei der Studien- und Berufsorientierung!