Berufliche Orientierung und Koordination am Spessart-Gymnasium

 

An unserer Schule ist die berufliche Orientierung praktisch von Anfang an in die schulische Ausbildung einbezogen.

Dies beginnt mit der Teilnahme der Schülerinnen und Schüler schon der 5. Jahrgangsstufe am traditionellen Boys and Girls‘ Day jedes Jahr im April. Die Organisation liegt in den Händen von Frau Schrauder.

Dieses Angebot wird häufig bis einschließlich in die 8. Klasse wahrgenommen, gelegentlich auch noch ein Jahr länger. Im G8- Zug schließt sich in der 9. Klasse am Ende des Schuljahres das eineinhalbwöchige Betriebspraktikum an, das von der Fachschaft Wirtschaft- und Recht organisiert und betreut wird. Die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe Plus gehen am Ende der 9+ in ihr Praktikum – ebenfalls betreut von der Fachschaft Wirtschaft und Recht. Die Besuche der Schülerinnen und Schüler an ihren Praktikumsplätzen werden von verschiedenen Lehrkräften mit dem Unterrichtsfach  Wirtschaft, aber auch von Lehrkräften anderer Fächer durchgeführt.

Eine Feedbackrunde  direkt am Schultag nach Ende des Praktikums (dem  vorletzten Schultag) hilft den Jugendlichen  dabei, ihre Erfahrungen zu reflektieren und einzuordnen, bevor sie alle einen Tag später in die Sommerferien gehen.

Aus diesen Praktika ergeben sich gelegentlich weitere Praktikumsmöglichkeiten; aktive Schülerinnen und Schüler suchen sich in der Folge weitere Praktika, die sie am Ende ihrer gymnasialen Ausbildung mit anderen berufsorientierten Aktivitäten in einem Kapitel ihres Portfolios zum Projektseminar dokumentieren.

 

Relativ neu (seit 2019, 2020) ist die freiwillige und bisher gut besuchte  Veranstaltung „Wege nach der 10. Klasse.“ Frau Michaela Kaczor, Studien- und Berufsberaterin des BIZ Aschaffenburg,  ist speziell für das Spessart-Gymnasium zuständig und arbeitet eng mit der Fachschaft Wirtschaft und Recht (Fachleitung Frau Gerber) und  der Koordinatorin für berufliche Orientierung (Frau Schäfer) zusammen.

 

Seit der Einführung des G8 (erstes Abitur im Jahre 2011) gibt es im Rahmen des Projektseminars den so genannten BuS-Tag, den Tag, oder besser den  Samstagvormittag, zur Berufs- und Studienorientierung für die Q11. Das Grundkonzept (in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften der P-Seminare in der Q11) hat sich hervorragend  bewährt und wird fortgeführt. Es   wurde von  Frau Bongk erarbeitet und bis März 2017 unter ihrer Leitung durchgeführt.

 Ende  2017 konnte sie diesen Aufgabenbereich nach und nach abgeben, da das Ministerium die Funktion „Koordinator/ Koordinatorin der beruflichen Orientierung“  geschaffen hatte; eine Aufgabe, die Frau Schäfer übernahm. Dies trägt der Tatsache Rechnung, dass die Aufgaben zur beruflichen Orientierung stetig wachsen.

Frau Bongk, Mitarbeiterin im Direktorat, hat auf diese Weise mehr Zeit für Ihre zahlreichen Aufgaben als Mitglied der Schulleitung, sie unterstützt aber nach wie vor die Lehrkräfte am jeweiligen BuS-Tag. Herzlichen Dank dafür!

 

Der  BuS-Tag gibt  jedes Jahr im  März den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf drei aufeinanderfolgenden Zeitschienen (9.00 bis 12.00 Uhr) die Möglichkeit,  drei unterschiedliche Berufsvorträge – ausgesucht nach dem persönlichen Interesse - zu hören. Die Referentinnen und Referenten kommen  aus den unterschiedlichsten Bereichen.   Auch Informationen zu Wegen ins Ausland im Rahmen eines Gap-Years werden geboten – wie auch zu den verschiedenen Freiwilligendiensten, an denen jedes Jahr Interesse besteht.

 

Das neue G9 ist in der 7. Jahrgangsstufe angekommen; in den Stundentafeln   der Jahrgangsstufen und Fächer werden in den folgenden Schuljahren weitere Elemente der beruflichen Orientierung im Lehrplan Plus integriert werden. Der BuS-Tag  wie auch andere  bewährte Veranstaltungen der Berufsorientierung werden am SGA  weiterhin stattfinden.

 

Überblick (Stand Februar 2020):

 

Unter- und Mittelstufe:

 

  • Girls and Boys‘ Day (meist Klassen 5-8)
  • Praktikum/ Praktika (9. Klassen)
  • Beratung für die 10. Klassen (Wege nach der 10. Klasse)
  • Unterstützende Beratung durch die Beratungslehrerin im Rahmen der Schullaufbahnberatung in individuellen Fällen

 

In der Oberstufe:

 

  • Projektseminar mit berufsorientiertem Schwerpunkt – Zusammenarbeit mit externen Partnern
  • Besuche der benachbarten Hochschulen (Würzburg, Aschaffenburg)
  • Berufsberatung durch Vocatium am SGA
  • Messebesuche bei Vocatium
  • Kontakte mit dem Handwerk (Abiturienten im Handwerk)
  • Gemeinsame P-Seminar- Besuche des BIZ Aschaffenburg, u.a. mit Einführung in Berufe der Zukunft
  • Individuelle Sprechstunden der Berufsberaterin (am SGA)
  • Schullaufbahnberatung durch die Beratungslehrerin (Frau Sendelbach – Ihre Beratung schließt im Einzelfall berufliche Orientierung mit ein, wenn es in der Beratung um den Übertritt in das Berufsleben geht).
  • „Flankierende“ Unterstützung seitens der Oberstufenkoordinatoren (Frau Rooney, Herr Berberich)
  • Vielfältige praktische Angebote (Schnupperstudium, Tandemtage, Tage der offenen Tür, etc.)
  • Zusammenarbeit mit Santos (Naturwissenschaften, Herr Kugler, Herr Buhleier)
  • Darbietung jeweils aktuellen Materials seitens der Berufskoordination: Überregional/ international und im Pendelbereich unserer Region: Nordbayern, Baden Württemberg, Hessen: Schwerpunkt in Hessen sind die Standorte Frankfurt, Darmstadt, Dieburg.

             (Frau Schäfer und über das Oberstufensekretariat, Frau Verace)

 

Kontakt:

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Sprechstunde der Berufskoordinatorin (Frau Schäfer): Mittwoch, 8.45 - 9.30 Uhr oder nach Vereinbarung (über E-Mail) – Das schwarze Brett der Q11/12 wird in absehbarer Zeit vergrößert und die Darbietung gedruckter Informationen übersichtlicher.

 

Allen, die mit der beruflichen Orientierung an unsrer Schule befasst sind,  wünsche ich viel Erfolg und Freude!

Dies gilt besonders für unsere Schülerinnen und Schüler, die wir unterstützen  wollen, ihren Weg zu finden – beruflich, persönlich, individuell!

 

Heike Schäfer, OStRin, Koordinatorin Berufliche Orientierung