Als Cäsar aus dem Comic Asterix & Obelix den Klassen 6a und 6e den Auftrag erteilte eine antike Tempelstadt zu bauen, begannen die Schülerinnen und Schüler sofort mit dem Grundriss ihres Tempels. In Dreier- bis Fünferteams legten sie Größe, Säulenordnung und -anzahl fest und ...

... machten sich im Anschluss mit großem Eifer, handwerklichem Geschick und innovativen Modellbauideen an den Bau ihrer Tempel aus Papier und Buchbinderpappe. Nachdem die Bauwerke fertiggestellt waren, wurden sie in einem Gespräch aller beteiligten Bauherren unter Verwendung von Fachbegriffen kritisch begutachtet und die Zusammenarbeit reflektiert. Neben zahlreichen Säulen, dem Architrav mit Fries und dem Tympanon besitzt jeder Tempel auch eine Cella. Einen Raum in der Mitte, in dem die Gottheit zur Verehrung steht. In den Tempeln der Schülerinnen und Schüler befinden sich ebenfalls Gottheiten, wie beispielsweise die Göttin der Schönheit. Der berühmte Tempel Parthenon befindet sich auf dem großen, der Stadtgöttin Athene geweihten Burgberg, der Akropolis. Auch die Tempel der Schülerinnen und Schüler sollten durch einen gemalten Untergrund - aus vogelperspektivischer Sicht - suggerieren auf einem Berg zu stehen. Mit Wasserfarbe, Buntstift, Sand und kleinen Steinchen entstanden Städte am Meer und traumhafte Fantasielandschaften. Abschließend inszenierten sich die Schülerinnen und Schüler als antike Fremdenführerinnen und Fremdenführer, Griechinnen, staunende Touristinnen und Touristen im entsprechenden Maßstab in ihren Tempeln. Auf diese antike Tempelstadt mit solch prachtvollen Bauten in farbenfrohen Ländereien wäre Cäsar sicher stolz gewesen. Wer weiß, vielleicht hat er sich ja sogar unter die Touristen gemischt um sie sprachlos zu bestaunen.