"Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.“ Wir haben es gewagt, nämlich nach Weimar aufzubrechen, um die Spuren der Klassik zu verfolgen. Am 02. Februar 2018 unternahm der Deutschkurs der Q11 von Heike Wissel einen Tagesausflug. ...

... In Weimar angekommen, besichtigten wir zuerst das Haus von Friedrich von Schiller - wir haben erst dort erfahren, dass er 1802 den Adelstitel erhielt. Nach einem kurzen Fußmarsch durch die Stadt war unser nächster Programmpunkt die Anna-Amalia- Bibliothek. Aufgrund ihrer Liebe zu Kunst und Literatur wurde Anna Amalia zur Namensgeberin der Bibliothek ernannt; diese war die Mutter des Kurfürsten Carl August, der Goethe in seinem Wirken stets unterstützte. Ungefähr zwei Stunden später, die wir zur freien Verfügung hatten, um Weimar zu erkunden, neigte sich unsere Fahrt schon langsam dem Ende zu. Das Goethe-Haus war unser letzter Stopp. Für uns überraschend waren insbesondere die Unterschiede zum Schiller-Haus, das deutlich schlichter und kleiner gestaltet ist. Außerdem fielen die enormen Kunstsammlungen der Familie Goethe ins Auge. Obwohl wir kaum Hoffnung auf spannende Erlebnisse hatten, haben wir es dennoch gewagt! Dadurch wurde uns bewusst, dass es nicht nur „Fack ju Göhte“ heißt, denn von ihm und Schiller haben wir Neues und Interessantes gelernt. Insgesamt sind wir alle glücklich, einiges an Wissen über die Weimarer Klassik gesammelt zu haben.