Das wünschten sich zumindest viele SchülerInnen am Spessart-Gymnasium, als das Projekt startete: die Bebrütung von Hühnereiern im Raum der Biologie- Vorbereitung mit Hilfe einer Brutmaschine. Dort sollten nach drei Wochen die Küken schlüpfen und ihre ersten Lebenstage verbringen. Weil Küken für den Schlupf ...

... und in den ersten Lebenstagen viel Ruhe benötigen, waren Besichtigungstermine nur mit geringer Gruppengröße an einigen wenigen Terminen möglich. Aus diesem Grund fand eine Live-Übertragung von der Brutmaschine und dem Kükenheim der ersten Tage auf einen Bildschirm (sog. Chicken-Box) vor der Biologie-Vorbereitung statt. So konnten alle Schülerinnen und Schüler beim Schlupf und während der ersten Lebenstage der Küken live dabei sein, ohne sie zu stören. An dieser Chicken-Box fanden sich zudem die Termine für die Besichtigungen der Küken und der Brutmaschine sowie weitere interessante Informationen. Vor den Osterferien mussten die Küken die Schule verlassen. Je zur Hälfte waren die Küken in der Folge bei zwei Biologie-Lehrern untergebracht. Mittlerweile kann man auch kaum mehr von Küken sprechen, denn immerhin sind sie jetzt schon fast sechs Wochen alt und deutlich gewachsen. Kein Wunder, dass sie nicht mehr ganz so süß sind und man sie nun bereits als Junghühner bezeichnen sollte. Alle erfreuen sich bester Gesundheit und genießen ihr Leben in geräumigen Stallungen und großen Ausläufen.