Bei einem Unterrichtsgang zu den Bienenstöcken des SGA konnte sich die Klasse 8h mit ihrer Biologielehrerin Ina Zeller-Dawen das Leben der Bienen im Bienenstaat genauer ansehen. Herr Kobler, Biologielehrer und Hobbyimker, der die Bienenstöcke betreut, war ganz in seinem Element. Zuerst erzeugte er Rauch ...

... mithilfe eines Smokers. Dieser wurde durch das Einflugloch in den Bienenstock geleitet. Der Rauch bewirkte, dass sich die Bienen ihren Honigmagen mit Honig voll saugten und sich beruhigten. Deshalb konnte Herr Kobler die Waben ohne Gefahr entnehmen und den Schülerinnen und Schülern zeigen. Auf den Waben befanden sich in großer Zahl die kleinen, schlanken Arbeitsbienen, aber auch ein paar männliche Bienen, die Drohnen, konnten beobachtet werden. Sie waren größer und plumper und konnten, da sie keinen Stachel besitzen, von den Schülerinnen und Schülern auf die Hand genommen werden. Schließlich entdeckten wir auch die Königin, die sich durch einen langen Hinterleib und kurze Flügel auszeichnet. Ein Teil der Waben war mit Nektar gefüllt. Die Waben, in denen der Honig schon fertig war, waren von den Bienen mit Wachsdeckeln verschlossen worden. Andere Waben dienten der Aufzucht der Brut. Wir konnten von der Königin abgelegte Eier und Larven sehen. Die Arbeiterinnen fütterten die Larven mit einem Gemisch aus Honig und Pollen. Auch hier gab es verdeckelte Waben. In ihnen läuft das Puppenstadium der Bienenentwicklung ab.

Fazit: Ein spannender und informativer Ausflug, bei dem alle unsere Fragen zum Leben der Bienen geklärt werden konnten.