Das Theater ist zurück am SGA. Nach einer gefühlten Ewigkeit war es dem Oberstufentheaterkurs DraGa wieder möglich, gemeinsam auf einer Bühne und vor Publikum zu spielen. Die Freude merkte man den Schauspielerinnen und Schauspielern der Q11 & 12 sichtlich an, genau wie dem Publikum der restlos ausverkauften Veranstaltung. ...

... Die Sehnsucht nach dem dramatischen Spiel lebt zum Glück weiter. So ließ sich die Gruppe auch in schlimmsten Pandemiezeiten nicht beirren und hat angelehnt an Shakespeares „Romeo und Julia“ ihr eigenes Stück entwickelt, in das die einzelnen viel von sich selbst eingebracht haben, ihre Gedanken, Gefühle und Wünsche. Wie es war, im Distanz- und Hybridunterricht gemeinsam Texte zu schreiben, eine Choreografie zu entwickeln etc., ist schwer vorstellbar. Erst in den letzten Wochen waren gemeinsame Proben möglich, unklar blieb jedoch lange, ob es eine Aufführung vor Publikum geben kann und in welchem Rahmen. Aber die Schülerinnen und Schüler haben es geschafft und dabei auch Grenzen eingerissen, so waren sie alle Romeo und Julia, Frau und Mann. Mit ihrem großartigen Spiel begeisterten sie ihr Publikum und gaben ihm etwas Wundervolles zurück: das Theater mit all seinem Zauber. Dafür gehört ihnen unser aller großer Dank.

Vor allem möchte sich die Schulfamilie noch einmal herzlich von der Kursleiterin Uschi Jebe verabschieden, die so viele Jahre das Theater am SGA geprägt und gelebt hat, das Leben ihrer Schauspielerinnen und Schauspieler bereichert und uns alle immer wieder mit großartigen Inszenierungen begeistert hat. Vielen, vielen Dank für soviel Theater und Freude!