Seit Corona hat sich die Schule verändert. Auch die diesjährige Ausbildung der Moderatorinnen und Moderatoren aller Klassen zu den sogenannten Zfu-Stunden zeigte sich in einem anderen Licht als in den Jahren zuvor: mit Abstand, ohne Sitzkreis und Schutzmaske. Trotz Distanz war in den Ausbildungsstunden ...

... eine Nähe der Gemeinschaft und der Achtsamkeit zu spüren. „Seit Corona habe ich erst einmal gemerkt, wie wichtig mir die Schule geworden ist. Da fehlt etwas, wenn die Schule wieder zumachen müsste“, so formuliert es eine Schülerin, die sich in diesem Schuljahr als Zfu-Moderatorin ausbilden lässt. Was ist Zfu? In diesen „Zeit-für-uns“- Stunden, die im Jahr 2006 unter Gertrud Englert-Schauer und Uschi Jebe initiiert wurden und seitdem ihren festen Platz im Schulleben des SGA haben, können die Schülerinnen und Schüler in ihrer Klasse über Organisatorisches oder über Probleme reden. Diese Stunden, die alle zwei Wochen stattfinden und von den Moderator*innen bei der jeweiligen Lehrkraft beantragt werden, fördern nicht nur das Miteinander der Klasse, sondern dienen auch der Wertevermittlung. Gerade in dieser besonderen Zeit sind Werte für unser Zusammenleben wichtig geworden; Kinder und Jugendliche benötigen Raum und Zeit, um sich auszutauschen und gehört zu werden. Die neu ausgebildeten Zfu-Moderator*innen haben sogleich Taten vollbracht, um von der Schulleitung gehört zu werden. Sie haben die Erlaubnis erhalten, bei den Zfu-Stunden einen Sitzkreis zu bilden, solange die Sicherheitsregeln wie Maskenschutz und gleicher Sitznachbar eingehalten werden. Ein Schritt in die richtige Richtung; denn Zfu-Stunden sind machbar und wichtig.