Fünftklässer des Spessart-Gymnasiums und Viertklässer der Kaldaha-Grundschule Kahl am Main arbeiten gemeinsam an einem mathematischen Projekt zum Thema Schulwechsel. Wie lange brauchst du durchschnittlich für die Hausaufgaben? Wie würdest du ...

... eine Probe vom Schwierigkeitsgrad einstufen? Fühlst du dich in deiner Klasse wohl? Fragen, die Kinder bewegen, wenn der Wechsel nach der vierten Klasse an eine weiterführende Schule ansteht. Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a des Spessart-Gymnasiums Alzenau und der Klasse 4b der Kaldaha-Grundschule Kahl wollten es genauer wissen und beschäftigten sich deshalb unter der Leitung ihrer Lehrer Tanja Botzem und Hansjörg Heumüller mit einem schulübergreifenden Projekt zum Thema "Neue Schule - alles neu?". Dazu überlegten sie sich zunächst getrennt Fragen, die sie interessierten, und erstellten Auswertungsbögen für eine Umfrage. Am 5. Juli trafen sich dann alle am Spessart-Gymnasium, um sich gegenseitig zu befragen und anschließend die Daten auszuwerten. Bei einem zweiten Treffen zwei Tage später in Kahl bastelten die Kinder mit Hilfe der Auswertungen gemeinsam Diagramme in Plakatgröße und stellten im Plenum ihre Ergebnisse vor. Sie kamen zu aufschlussreichen Ergebnissen: So haben beispielsweise die meisten Schulranzen der Grundschüler schon fast vier Jahre "auf dem Buckel", während die der Gymnasiasten oft fast neu sind. Überraschend? Nein. Interessant? Schon. Auch brauchen die Gymnasiasten im Schnitt etwas länger für ihre Hausaufgaben als die Grundschüler. Überraschend? Nicht wirklich. Beängstigend? Auf keinen Fall. Denn schließlich fühlten sich über 93% der Schüler immer oder meistens in ihrer Klasse wohl, davon 100% der Gymnasiasten. Ist doch auch ein beruhigendes Ergebnis.