Samstag 6:55: Die verschlafenen Gesichter von 31 Schüler*innen und 2 Lehrkräften schauen aus einem Busfenster erwartungsvoll dem Reiseziel entgegen. Jedoch blickten wir nicht, wie ursprünglich geplant, dem spanischen Sonnenaufgang entgegen, sondern freuten uns auf die salzige Seeluft Norddeutschlands. ...

... Nach einer ca. 7 1/2 stündigen Busfahrt erreichten wir unser erstes Ziel: Hamburg, die Perle des Nordens. Keine Stunde später befanden wir uns schon auf dem Weg zur berühmt berüchtigten Reeperbahn mit Zwischenstopp in der Europapassage und dem Michel. Auf der Partymeile Hamburgs angekommen zog es uns gleich in den „Hamburger Veermaster“, dem ältesten Restaurant der Hafenstadt. Nach der ereignisreichen Rückreise mit einem live miterlebten Linienbusunfall ließen wir den Abend im Hotel ausklingen.

Am nächsten Morgen zog es uns nach unserer Stärkung am Frühstücksbuffet zu einem geführten Rundgang durch das Weltkulturerbe Hamburgs: der Speicherstadt. Nach der Mittagspause erlebten wir die wundervolle Welt des Parks „Planten und Blomen“. Im Anschluss an unserem insgesamt 20 km langen Rundgang durch Hamburg schipperten wir mit einem Dampfer durch die hell beleuchtete Containerstadt vorbei an den Containerriesen.

Am nächsten Tag ging jedoch unsere Reise weiter in den Norden, genauer gesagt nach Damp. Nach unserem Zwischenstopp in Lübeck und auf der Insel Fehmarn erreichten wir das Dampland Resort gegen Abend, wo wir unsere 6-Mann-Hütten bezogen. Der folgende Tag diente voll der Erholung und einem Gemeinschaftsprogramm in Form einer (verregneten) Strandolympiade und einem gemeinsamen Grillabend.

Am nächsten Morgen stand eine Wattwanderung an der Nordsee auf dem Programm, weshalb wir schon um 6:00 aufstehen mussten. Nachdem wir uns auf Nordstrand durch das schlammige Watt gekämpft und viele interessante Eindrücke in das ungewohnte Ökosystem erhalten hatten, ging unsere Reise weiter nach Husum, wo wir den restlichen Nachmittag verbrachten.

Der letzte Tag im Norden bedeutete für uns ein Verbrechen in Form des Eckernförder Krimitrails aufzuklären, bei dem wir viel über die Stadt und ihre Geschichte lernten. Dabei mussten wir dem stürmischen Wetter des Nordens trotzen. Den letzten Abend konnten wir mit einer Partie Bowling abrunden, um uns von dem bevorstehenden Ende der Reise abzulenken. Am Morgen der Heimreise wurden wir von einem zerbrochenen Fenster ( SAAAAABRINAAAAAA) überrascht und aufgehalten, ehe wir unsere 10 1/2 stündigen Rückfahrt antraten, welche durch musikalische Begleitung, gute Stimmung und Einlagen von „Vamos a la Playa“ geprägt war. Gegen 9 Uhr am Abend erreichten wir etwas traurig unsere Heimat.