Diese Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Streit gehört zum Leben - auch zum Schulleben. In den meisten Fällen lösen die Betroffenen die Konflikte selbst. Das ist gut so. Aber manchmal gelingt es nicht, und dann kann das Streitschlichtungsverfahren, auch Mediation genannt, ...

... weiterhelfen: Eine neutrale, unbeteiligte Person vermittelt zwischen den Streitparteien und bringt somit die Konfliktparteien wieder miteinander ins Gespräch.

Auch in diesem Schuljahr gibt es wieder den Wahlunterricht „Streitschlichtung“: Zehn engagierte Schülerinnen sind bereit, bei einem Streitfall ein Mediationsgespräch anzubieten. Die Gruppe trifft sich immer freitags in der zweiten Pause, bei Bedarf auch öfter. Wenn ein Fall vorliegt, dann findet ein Gespräch nach Absprache mit den Lehrkräften während des Unterrichts statt. Wenn die Mediation erfolgreich verlaufen ist, dann treffen sich die Parteien noch einmal zu einem Kontrolltermin. Das Verfahren ist auf freiwilliger Basis, keiner wird dazu gezwungen. Das Streitschlichterteam ist vor allem in der Unterstufe aktiv; hier können die Schülerinnen mit einer Streitschlichtungsausbildung (zwei Ausbildungsmodule im Schuljahr) ihren Mitschüler*innen helfen. Wie gesagt, Streiten gehört zum Leben dazu!