An einem Nachmittag von Österreich nach Italien, über Syrien nach Simbabwe und Äthiopien, weiter nach China und Thailand, einmal durch Australien und über Bolivien, Kolumbien und El Salvador wieder zurück nach Deutschland in den Silentiumraum des Spessart-Gymnasiums? Das geht, und wir haben es gemacht! ...

... Organisiert wurde diese kleine große Reise von unserem Französisch- Konversations-Kurs mit Frau Lansink. "SGA goes international" war das Motto unserer Party - und international war dieser Tag mit Sicherheit, denn zu unserer Feier am 9. Dezember hatten wir ungefähr 30 Schüler und Austauschschüler unserer Schule eingeladen, die aus mehr als 10 verschiedenen Ländern kommen. Wir begannen unsere Party mit einer mehrsprachigen Vorstellungsrunde und begaben uns danach auf die kulinarische Reise. Alle Schüler hatten etwas zu essen mitgebracht, das typisch für ihr Herkunftsland ist, und so konnten wir die Reise durch sehr viele verschiedene Länder unternehmen. Wir konnten unter anderem ein typisch afrikanisches Gericht mit Linsen probieren oder ein französisches Crêpe oder Baguette mit Camembert degustieren. Doch auch die in Deutschland weniger außergewöhnliche Pizza, davon aber auch eine syrische Variante, und die heimische, bayerische Brezel ließ man auf keinen Fall unbeachtet. Noch viel authentischer wurde die Reise erst durch die Begleitung mit Musik von einem kolumbianischen DJ, der rhythmische afrikanische Musik und amerikanischen Rap abspielte. Beim gemeinsamen Essen, zu dem man sich vorher auf den unterschiedlichsten Sprachen einen guten Appetit wünschte, wurde gleich das Eis gebrochen. Man kam sich schnell näher und die Schüler führten viele interessante Unterhaltungen, bei denen man einiges über die verschiedenen Länder, Kulturen und Sprachen erfahren konnte. Symbolisch für den Frieden der Völker durfte zum Abschluss der Feier jeder das Bild einer Friedenstaube individuell gestalten und auf einer Pinnwand aushängen. Diese steht jetzt zusammen mit einer Weltkarte, auf der alle Schüler ihr Herkunftsland markiert haben, in unserer Aula. Insgesamt war es ein sehr gelungener Nachmittag, an dem man in jedem Sinne "über den Tellerrand schauen" und einfach das Miteinander mit vielen jungen Menschen genießen konnte, die gleichzeitig total verschieden und doch so ähnlich sind.